Was bedeutet Achtsamkeit im Arbeitsalltag?
Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen, ohne sofort alles bewerten oder verändern zu müssen.
Im Arbeitsalltag kann das ganz praktisch aussehen: für einige Sekunden auf den eigenen Atem achten, die Körperhaltung wahrnehmen oder sich nach einem anstrengenden Gespräch einen kurzen Moment zum Durchatmen nehmen.
Solche kleinen Unterbrechungen können dabei unterstützen, nicht dauerhaft im automatischen „Weitermachen“ zu bleiben.
1. Bewusste Pausen einbauen
Achtsamkeit muss kein zusätzlicher Punkt auf Ihrer To-do-Liste sein. Nutzen Sie stattdessen kurze Momente, die ohnehin entstehen.
Bevor Sie eine neue Aufgabe beginnen, halten Sie beispielsweise für einige Sekunden inne. Atmen Sie zwei- oder dreimal ruhig ein und aus und fragen Sie sich: Wie fühle ich mich gerade?
Auch der Weg zur Kaffeemaschine, das Warten auf ein Meeting oder eine kurze Bewegungspause können zu kleinen Achtsamkeitsmomenten werden.
Unternehmen können solche bewussten Unterbrechungen auch gemeinsam fördern. Praktische Formate wie unsere Workshops bieten beispielsweise die Möglichkeit, Bewegung und eine kurze mentale Auszeit miteinander zu verbinden.

Take A Breath – Atemtechniken für mehr Entspannung
In diesem Workshop lernen Sie einfache, aber äußerst wirkungsvolle Atemtechniken kennen, die nachweislich Stress reduzieren, die Konzentration fördern und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Durch bewusstes Atmen können Sie Körper und Geist entspannen, innere Ruhe finden und neue Energie für den restlichen Tag schöpfen. Praktische Übungen unterstützen Sie dabei, diese Techniken spielend leicht in Ihren Alltag zu integrieren – sei es im Beruf, in stressigen Situationen oder zur Entspannung zu Hause.
Gönnen Sie sich eine bewusste Auszeit, bringen Sie Ihre Atmung in Balance und erleben Sie, wie schon wenige Minuten am Tag Ihre Lebensqualität positiv beeinflussen können. Atmen Sie tief durch und starten Sie mit frischer Energie durch!

Mikropause Brainfit
Täglich werden wir mit einer stetig wachsenden Informationswelle konfrontiert. Unser Gehirn wird ständig mit neuen Informationen überflutet und bereits gespeichertes Fachwissen veraltet immer schneller. Erfahren und erleben Sie in unserer Aktivpause, welche Techniken es gibt, um die Konzentration und damit Ihre Produktivität merklich zu steigern und optimieren Sie auf diese Weise die Leistungsfähigkeit Ihres Gehirns. Wir versorgen Sie mit kleinen Bewegungen und Übungen, die Ihnen im Alltag helfen, „brainfit“ zu bleiben.
Diese Aktivpause wird von einem kurzen theoretischen Input begleitet.

Life Kinetik
Freuen Sie sich auf einen Wachmacher der besonderen Art! Unter professioneller Anleitung probieren Sie aktiv verschiedenste Übungen aus, die sowohl Körper als auch Gehirn trainieren und aktivieren. Schnelle Bewegungswechsel, Kombination mehrerer Bewegungsaufgaben oder dynamische Reaktionsübungen sind hier nur einige der spannenden Übungen, welche Sie erwarten. Der Spaß kommt hierbei ganz sicher nicht zu kurz, denn durch ungewöhnliche und herausfordernde koordinative Aufgaben werden neue Bewegungs- und Denkmuster spielerisch eingeübt, die nicht immer auf Anhieb funktionieren. Aber genau das ist das Ziel: denn nur mit stetig neuen Herausforderungen animieren wir unser Gehirn, sich neu zu organisieren, leistungsfähiger zu werden und neue Denkmuster zu erarbeiten. Regelmäßig durchgeführt, werden dadurch Konzentration und Merkfähigkeit erhöht, Problembewältigungsstrategien erweitern sich und auch die körperliche Reaktionsfähigkeit verbessert sich spürbar.
2. Den Atem als Anker nutzen
Eine besonders einfache Achtsamkeitsübung ist die Konzentration auf den eigenen Atem.
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit für etwa eine Minute auf das Ein- und Ausatmen. Gedanken dürfen dabei auftauchen. Versuchen Sie nicht, sie krampfhaft auszublenden, sondern bringen Sie Ihre Aufmerksamkeit immer wieder zum Atem zurück.
Diese kurze Routine lässt sich beispielsweise vor einer Präsentation, nach einem intensiven Meeting oder zwischen zwei anspruchsvollen Aufgaben einsetzen.
Auch in unseren interaktiven Vorträgen zur Stressbewältigung können Mitarbeitende solche alltagstauglichen Methoden kennenlernen und praktisch ausprobieren.

Survive and Thrive – Leben mit gesunden Copingstrategien
Stress kennen wir alle und erleben wir häufig. Oft tendieren wir dazu, diesen Stress mit ungesunden Mitteln oder Verhaltensweisen zu kompensieren. Lernen Sie in diesem interaktiven Vortrag, wie Sie den Stress gesund bewältigen können, indem Sie Tipps zu den Bereichen Bewegung, Ernährung und allgemeiner Stressbewältigung erhalten.

Mindfulness – Stressfrei durch Achtsamkeit
Unser Alltag ist durch immer neue Aufgaben und Ablenkungen geprägt. Viele Dinge erledigen wir nebenbei und eilen währenddessen voller Hektik schon zur nächsten Aufgabe. In diesem Vortrag widmen wir uns dem Thema Achtsamkeit. Dabei umfasst ein achtsamer Lebensstil die Achtsamkeit gegenüber sich selbst sowie gegenüber anderen Menschen und der Umwelt. Sie erfahren, wie Sie Achtsamkeit nutzen können, um produktiver, entspannter und letztlich glücklicher durch Ihren Alltag zu kommen. Zusätzlich können Sie sich aktiv darin üben, eine innere Haltung des Wohlwollens einzunehmen und den gegenwärtigen Augenblick zu akzeptieren, ohne ihn zu werten.

Inhale & Exhale – Entspannung durch Atemtechniken
Stress kann uns zu Höchstleistungen antreiben und uns motivieren, mehr zu schaffen. Trotz dieser positiven Eigenschaften kann Stress, wenn er zu häufig und in zu starkem Ausmaß auftritt, problematisch für unser Wohlbefinden sein und letztendlich unsere Gesundheit beeinträchtigen. Die Steuerung der Atmung ist eine der einfachsten und zugänglichsten Möglichkeiten, den Körper und den Geist zu beruhigen. Mit gezielten Atemübungen lässt sich beruhigend auf das vegetative Nervensystem einwirken. So können Stressreaktionen verringert und typische Zustände wie Unruhe oder Sorgen reguliert werden. In diesem interaktiven Vortrag werden Atem- und Entspannungstechniken vorgestellt, angeleitet und gemeinsam durchgeführt.
3. Übergänge zwischen Aufgaben schaffen
Eine Videokonferenz endet – und wenige Sekunden später beginnt bereits die nächste Aufgabe. Solche schnellen Wechsel gehören für viele Beschäftigte zum Alltag.
Versuchen Sie deshalb, bewusst kleine Übergänge zu schaffen. Stehen Sie kurz auf, lockern Sie die Schultern, schauen Sie aus dem Fenster oder nehmen Sie drei ruhige Atemzüge.
Schon eine kurze Pause kann helfen, die vorherige Tätigkeit gedanklich abzuschließen, bevor Sie sich dem nächsten Thema widmen.
4. Achtsamkeit mit Gewohnheiten verbinden
Neue Routinen lassen sich leichter in den Arbeitsalltag integrieren, wenn sie mit bereits bestehenden Gewohnheiten verbunden werden.
Nach dem Hochfahren des Computers können Sie beispielsweise kurz Ihre Sitzhaltung überprüfen. Vor dem Mittagessen nehmen Sie drei bewusste Atemzüge. Nach einem Meeting fragen Sie sich für einen Moment: „Wie geht es mir gerade?“
Dabei gilt: Je einfacher die Routine, desto leichter lässt sie sich regelmäßig umsetzen
5. Achtsamkeit gemeinsam im Team fördern
Auch Unternehmen können ihren Mitarbeitenden praktische Impulse für einen bewussteren Umgang mit Belastungen und Pausen geben.
Coachings, Webinare und Workshops können dazu konkrete Übungen und Methoden vermitteln, die sich direkt in den Berufsalltag übertragen lassen. Die Maßnahmen können einzeln gebucht oder als praktische Bausteine bestehender BGF- und BGM-Aktivitäten eingesetzt werden.

Stressdetektor
Stressreaktionen umfassen eine breite Palette an biologischen Vorgängen. Dabei stellt nicht jede Art von Stress eine Gesundheitsgefährdung dar. Unter gewissen Umständen können Stressreaktionen jedoch zu einem Gesundheitsrisiko und somit zu einer deutlichen Belastung für den Körper werden. Umso wichtiger ist es, sich für die Warnsignale von Stress auf körperlicher, emotionaler, mentaler und verhaltensbezogener Ebene zu sensibilisieren. Eine frühzeitige Wahrnehmung und Beachtung der ersten Erschöpfungssymptome kann helfen, um gezielt Stresskompensatoren zu entwickeln.

Atementspannungstraining
Die Herzratenvariabilität gibt Auskunft über das aktuelle Stressniveau. Sie beschreibt den zeitlichen Abstand von Herzschlag zu Herzschlag. Dieser Abstand ist beim gesunden Herz unter Ruhebedingungen nicht konstant, sondern variiert leicht im Rhythmus der Atmung – daher auch der Begriff „Herzratenvariabilität“. Auf diese Weise kann das Stressniveau bestimmt werden. Beim Atementspannungstraining wird dieser Parameter auch zur Steuerung eines Atemtrainings genutzt, mit dem exemplarisch eine unmittelbare Entspannung unterstützt werden soll.

Achtsamkeitsprofil
Unser Alltag ist durch immer neue Aufgaben und Ablenkungen geprägt. Viele Dinge erledigen wir nebenbei und eilen währenddessen voller Hektik schon zur nächsten Aufgabe. Ein dauerhafter Stresszustand ist die mögliche Folge, welcher unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit ernsthaft beeinträchtigen kann.
Achtsamkeit ist eine wertvolle und effektive Ressource, um dem (Alltags-)Stress einen deutlichen Dämpfer zu verpassen. Ein achtsamer Lebensstil umfasst die Achtsamkeit gegenüber sich selbst sowie gegenüber anderen Menschen und der Umwelt. Bedient man sich regelmäßig dieser Ressource, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, den Stress wirksam reduzieren zu können, die Gesundheit zu stabilisieren und letztendlich den Alltag glücklicher und genussvoller erleben zu können.
Fazit: Achtsamkeit beginnt mit kleinen Momenten
Achtsamkeit im Arbeitsalltag muss nicht kompliziert sein. Bereits kurze bewusste Pausen, einige ruhige Atemzüge oder kleine Bewegungsmomente können dabei helfen, den Arbeitstag bewusster zu gestalten. Entscheidend ist weniger die Dauer als die Regelmäßigkeit. Kleine Routinen, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen, haben die besten Voraussetzungen, langfristig beibehalten zu werden.
Möchten Sie Ihren Mitarbeitenden praktische Impulse für mehr Achtsamkeit, Stressbewältigung und Wohlbefinden im Arbeitsalltag geben?
Buchen Sie unsere Coachings, Webinare oder Workshops als konkrete Gesundheitsmaßnahme für Ihr Team.







