Schritt 1: Klare Grenzen zwischen Job und Freizeit ziehen
Wer nach Feierabend auf dem Sofa noch „schnell“ E-Mails auf dem Smartphone checkt, hält das Gehirn im permanenten Alarmmodus. Das Nervensystem kann so nicht in den dringend benötigten Ruhemodus umschalten. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, sind klare, physische und digitale Grenzen notwendig.
Schalten Sie berufliche Benachrichtigungen ab einer festen Uhrzeit konsequent stumm oder legen Sie das Diensthandy in eine Schublade. Etablieren Sie stattdessen ein festes Feierabend-Ritual: Das bewusste Aufräumen des Schreibtischs, das Schließen aller Browser-Tabs oder ein zehnminütiger Spaziergang direkt nach der Arbeit signalisieren Ihrem Geist unmissverständlich: Die Arbeitszeit ist vorbei, die Erholung beginnt jetzt.
Schritt 2: Digitale Entgiftung einplanen (Digital Detox)
Unsere ständige Erreichbarkeit und der unbewusste Konsum von Social Media oder Nachrichten sind die größten Stresstreiber der modernen Zeit. Jedes Aufblinken des Bildschirms schüttet eine kleine Dosis des Stresshormons Cortisol aus. Das Gehirn kommt dadurch nie wirklich zur Ruhe.
Schaffen Sie im Alltag bewusste „offline-Inseln“. Versuchen Sie, täglich mindestens eine Stunde komplett bildschirmfreie Zeit zu etablieren – idealerweise direkt vor dem Schlafengehen. Das blaue Licht von Smartphones und Fernsehern hemmt nämlich die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Nutzen Sie diese gewonnene Zeit lieber für ein Buch, ein gutes Gespräch mit der Familie oder ein entspannendes Bad. Sie werden merken, wie Ihr Geist von Minute zu Minute ruhiger wird.
Schritt 3: Bewusste Mikropausen in den Tag integrieren
Warten Sie mit der Erholung nicht bis zum Feierabend, zum Wochenende oder zum nächsten Urlaub. Unser Gehirn ist biologisch nicht dafür gemacht, acht Stunden am Stück hochkonzentriert durchzuarbeiten. Es braucht über den Tag verteilt kurze, regelmäßige Regenerationseinheiten, um die mentale Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.
Bereits fünf bis zehn Minuten bewusste Pause alle zwei Stunden senken das Stresslevel messbar und beugen dem typischen Nachmittagstief vor. Verlassen Sie in dieser Zeit Ihren Arbeitsplatz. Atmen Sie tief durch, dehnen Sie die verspannte Nackenmuskulatur oder schließen Sie einfach für zwei Minuten die Augen, ohne dabei auf das Handy zu schauen.
Unser Tipp für Ihren Arbeitsalltag: Fehlt Ihnen im Büro die Struktur für erholsame Unterbrechungen? Mit unseren professionell angeleiteten Workshops bringen Sie und Ihr Team in wenigen Minuten Bewegung und mentale Entlastung direkt an den Arbeitsplatz.

Mobility – Bleib flexibel
Die Mobilität – also das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Gelenken – lässt mit zunehmendem Alter nach. Doch auch jüngere Menschen haben hiermit bereits immer häufiger Probleme: Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit. Die Aktivpause Mobility & Flexibility bietet Ihnen ein aktives Mobilisationsprogramm. Das Mobility-Training liefert Ihnen einen ganzheitlichen Ansatz, mit dem Sie durch dynamische Bewegungen die Gelenke, Bänder, Sehnen und Faszien unter Muskelarbeit sanft mobilisieren und Ihre Beweglichkeit verbessern. So können Sie unter anderem Verkürzungen aktiv vorbeugen. Als Hilfsmittel empfehlen wir Ihnen eine Matte.

Yoga – Finde deinen Flow
Unser Arbeitsalltag fordert vor allem unseren Geist, während der Körper oft zu kurz kommt und am Ende des Tages nach Bewegung verlangt. Mit kurzen, gezielten Bewegungseinheiten, die einfache Yoga-Elemente einbinden, bringen Sie Ihren Körper sanft in Schwung und fördern gleichzeitig Ruhe und Ausgeglichenheit im Geist. Die Übungen sind ideal für Anfänger geeignet und lassen sich am besten mit einer Matte als Hilfsmittel durchführen.

Augen-Yoga
Jeden Tag sind unsere Augen vielen Reizen und Belastungen ausgesetzt. Insbesondere die Bildschirmarbeit ist eigentlich Schwerstarbeit für unsere Augen, denn hier fehlt der gesunde Wechsel zwischen Kurz- und Fernsehen. Meistens schauen wir für längere Zeit am Stück nur auf einer Distanzebene, das ist das sogenannte Kurzsehen. Und genau das strengt die Augen besonders an. Häufig sind die Augen müde und trocken, brennen vielleicht sogar, wir bekommen Kopfschmerzen, können uns weniger gut konzentrieren und verspannen sowohl im Gesicht als auch im Schulter-Nackenbereich. Mittel- und langfristig kann das sogar unsere Gesundheit deutlich beeinträchtigen und auch die Sehkraft negativ beeinflussen. In diesem Workshop lernen Sie einige einfache Übungen kennen, mit denen Sie sich und Ihren Augen eine kurze Verschnaufpause im stressigen Büroalltag gönnen können.
Dieser Workshop wird von einem kurzen theoretischen Input begleitet.
Schritt 4: Achtsamkeit und Atemtechniken nutzen
Wenn die Gedanken kreisen und das Karussell im Kopf einfach nicht stoppt, hilft der Fokus auf den eigenen Körper. Stress äußert sich fast immer in einer flachen, schnellen Brustatmung. Durch eine bewusste Regulierung des Atems können Sie Ihrem Gehirn signalisieren, dass aktuell keine Gefahr droht.
Nutzen Sie hierfür Methoden wie die 4-7-8-Atemtechnik: Atmen Sie 4 Sekunden lang tief durch die Nase ein, halten Sie den Atem für 7 Sekunden an und atmen Sie 8 Sekunden lang langsam und hörbar durch den Mund aus. Wiederholen Sie diesen Zyklus viermal. Diese Übung beruhigt das vegetative Nervensystem innerhalb von Minuten und lässt sich völlig unbemerkt in jedem Meeting, am Schreibtisch oder in der Bahn anwenden.
Gemeinsam stark gegen den Stress: Sie möchten tiefere Einblicke in wirksame Entspannungsmethoden erhalten? In unseren praxisnahen Webinaren zum Thema Stressbewältigung lernen Sie und Ihre Kolleg:innen wissenschaftlich fundierte Strategien für mehr Gelassenheit kennen.

Social Media Dschungel – Entfliehe dem digitalen Stress
In diesem interaktiven Vortrag erkunden wir gemeinsam den „Social Media Dschungel“ und lernen, wie wir uns vor dem digitalen Stress, der damit einhergehen kann, schützen können. Erfahren Sie praktische Tipps und Strategien, um eine gesunde Balance im Umgang mit der Online-Welt zu bewahren und dabei Ihr mentales Wohlbefinden zu stärken.

Stressmanagement Webinare/Vorträge
In der heutigen, dynamischen Arbeitswelt ist der bewusste Umgang mit Belastungen ein wichtiger Faktor für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Um Sie und Ihr Team dabei bestmöglich zu unterstützen, bieten wir verschiedene Webinare und Vorträge rund um das Thema Stressmanagement an.
Unsere Angebote setzen unterschiedliche Schwerpunkte und betrachten das Thema Stressmanagement aus verschiedenen Perspektiven. Dabei geht es unter anderem um wirksame Strategien für den Alltag, den Umgang mit Stress im Homeoffice sowie das Erkennen individueller Stressmuster und Warnsignale. Die folgenden Themen zeigen mögliche Schwerpunkte unseres Angebots im Bereich Stressmanagement.
Klicken Sie einfach auf den gewünschten Titel, um alle Details und Inhalte zum jeweiligen Angebot zu erfahren.

Training und Entspannung für die Augen
Jeden Tag sind unsere Augen vielen Reizen und Belastungen ausgesetzt. Insbesondere die Bildschirmarbeit ist eigentlich Schwerstarbeit für unsere Augen, denn hier fehlt der gesunde Wechsel zwischen Kurz- und Fernsehen. Meistens schauen wir für längere Zeit am Stück nur auf einer Distanzebene, das ist das sogenannte Kurzsehen. Und genau das strengt die Augen besonders an. Häufig sind die Augen müde und trocken, brennen vielleicht sogar, wir bekommen Kopfschmerzen, können uns weniger gut konzentrieren und verspannen sowohl im Gesicht als auch im Schulter-Nackenbereich. Mittel- und langfristig kann das sogar unsere Gesundheit deutlich beeinträchtigen und auch die Sehkraft negativ beeinflussen. Neben den theoretischen Grundlagen zum Verständnis des Sehrvorgangs erfahren Sie in diesem interaktiven Vortrag, mit welchen Übungen Sie sich und Ihren Augen eine kurze Verschnaufpause gönnen können. Dabei ermöglichen praxisorientierte Tipps eine bewusste Veränderung der Gewohnheiten im Alltag.
Schritt 5: Individuelle Stressauslöser identifizieren
Jeder Mensch reagiert völlig unterschiedlich auf Belastungen. Was den einen Kollegen anspornt und motiviert, führt bei einer anderen Person bereits zu Überforderungssymptomen. Um langfristig und nachhaltig stressfreier zu leben, müssen Sie Ihre ganz persönlichen „Trigger“ (Stressauslöser) und inneren Antreiber (z. B. den Perfektionismus) kennen.
Führen Sie für eine Woche ein kurzes Stress-Tagebuch: Schreiben Sie auf, in welchen Situationen Sie Herzklopfen, innere Unruhe oder Ärger verspürt haben. Analysieren Sie anschließend: War es der Zeitdruck, eine unklare Kommunikation oder die Angst vor Fehlern? Sobald Sie diese Muster erkennen, können Sie gezielte Gegenstrategien entwickeln und lernen, im richtigen Moment auch mal „Nein“ zu sagen.
Ihr persönlicher Weg zu mehr Gelassenheit: Ein Standardrezept gibt es nicht. Im Rahmen unserer individuellen Coachings begleiten wir Sie oder Ihre Mitarbeitenden dabei, persönliche Stressoren aufzudecken und maßgeschneiderte Routinen für einen gesunden Alltag zu entwickeln.

Stresstypbestimmung
Jeder Mensch reagiert auf Stressoren in individueller Weise. Dabei lassen sich typische Verhaltensweisen und Reaktionsmuster erkennen und bestimmten „Stresstypen“ zuordnen. Dies hilft, das eigene Verhalten bewusst zu machen, den Umgang mit belastenden Situationen zu reflektieren und bei Bedarf individuell geeignete und entsprechend wirksame Strategien und Maßnahmen zu ergreifen.

Persönlichkeits-Stressprofil
Unser Umgang mit Lebensereignissen, Arbeitssituationen oder allgemeinen Stresssituationen ist vorrangig abhängig von unserem Charakter. Psychische Widerstandsfähigkeit und innere Stärken sind nicht angeboren, sondern im Laufe der Zeit entwickelt und erlernt. Unsere Persönlichkeit entwickelt sich ebenso im Laufe unseres Lebens und bildet die Grundlage, wie wir Erfolge oder Misserfolge erleben und damit umgehen. Das Bewusstmachen und Verändern stark ausgeprägter Persönlichkeitseigenschaften kann die Stressbelastung reduzieren bzw. die Widerstandskraft erhöhen.

Achtsamkeitsprofil
Unser Alltag ist durch immer neue Aufgaben und Ablenkungen geprägt. Viele Dinge erledigen wir nebenbei und eilen währenddessen voller Hektik schon zur nächsten Aufgabe. Ein dauerhafter Stresszustand ist die mögliche Folge, welcher unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit ernsthaft beeinträchtigen kann.
Achtsamkeit ist eine wertvolle und effektive Ressource, um dem (Alltags-)Stress einen deutlichen Dämpfer zu verpassen. Ein achtsamer Lebensstil umfasst die Achtsamkeit gegenüber sich selbst sowie gegenüber anderen Menschen und der Umwelt. Bedient man sich regelmäßig dieser Ressource, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, den Stress wirksam reduzieren zu können, die Gesundheit zu stabilisieren und letztendlich den Alltag glücklicher und genussvoller erleben zu können.






